KP049 I bims, 1 Antichrist

„Die Frage ist nicht wo, wer oder wie sondern WANN.“

Was für die Serie „DARK“ zum zentralen Thema der ersten Staffel wird, muss ja nicht zwangsweise auch für uns Kulturpessimist*innen gelten. Daher beschäftigen wir uns in dieser Episode nicht nur mit Zeitreisephänomenen, sondern natürlich auch mit Drehorten, Schauspieler*innen und Mythologien in der ersten deutschen Netflix-Serie. Bei der kanadisch-amerikanischen Miniserie „Alias Grace“, die auf einem Roman von Margaret Atwood beruht, rückt die geschickte Verknüpfung von weiblicher Carearbeit und der Geschichte eines Mordes in den Mittelpunkt.

Im Filmsegment tanzt zunächst Frida Kahlo in einer entzückenden Nebenrolle gemeinsam mit Miguel und seinem Hund Dante durch das mexikanische Totenreich – im neuen Pixar-Film „Coco“. Und schließlich nehmen wir uns mit „Mudbound“ nochmal einen Oscar-Kandidaten vor, der den Rassismus in den USA der 1940er und 50er Jahre in den Blick nimmt und uns in die unterschiedlichen Lebensrealitäten zweier Familien entführt.

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One Comment

  1. Markus

    Hallo

    Ich möchte Christopher ungern widersprechen, aber der Amazon Echo (egal ob 1. oder 2. Generation) bringt _keinen_ eingebauten Akku mit, leider! Warum auch immer. Hier hat Amazon sicher am falschen Ende gespart. Selbst mein 8€ Bluetooth Lautsprecher für die Dusche hat einen Akku, der regulär 90€ teure Echo leider nicht.

    Von dieser krassen ingenieurstechnischen Fehlentscheidung mal abgesehen sind Echo und Echo Dot aber sicher nützliche Spielzeuge. Ich war von der Leistungsfähigkeit der Alexa Spracherkennung doch sehr fasziniert. Jedem Musikliebhaber würde ich von Kauf des Echo 2. Generation jedoch abraten. Der Bass ist völlig überbetont und die Wiedergabe daher so dunkel wie die tiefste Nacht.

    Aber wenn die Kulturpessimisten schon Amazon Alexa besprechen, hätte ich doch eine längere Diskussion erwartet. Sei es im filmischen Sinne darüber, dass sich Amazon bis heute radikal dagegen wehrt, uns treuen Kunden endlich eine alternative Anrede wie “HAL” oder “J.A.R.V.I.S” zu geben und uns stattdesen mit den läpischen “Computer” als müde Star Trek Referenz abspeist. Wobei dies vermutlich der Tatsache geschuldet ist, das keiner der 3 großen Anbieter (Amazon, Google und Apple) eine männliche Stimme für seinen Assistenten im Angebot hat. Aber wäre es nicht schön, jeden morgen mit dem sanften “Guten Morgen, …” eines HAL 9000 geweckt zu werden? Oder die Gänsehaut erzeugende Antwort “I’m sorry … . I’m afraid I can’t do that” zu erhalten 😉

    Was aber natürlich die noch viel dramatischere Frage aufwirft: warum sind eigentlich alle 3 KI-Sprachassistenten weiblich? Siri, Alexa und Google, alle 3 mit weiblicher Stimme und 2 mit einem weiblichen Vornahmen (plus Cortana, wenn man sie bzw es mitzählen will). Das dieser Umstand nicht zu einer mindestens einstündigen soziokulturellen Gender-Diskussion geführt hat, hat mich dann doch schon etwas überrascht 😉

    Aber, nein! Nehmt die letzte Hälfte meines Beitrages nicht ernst. Ihr habt euren Job wie immer sehr gut gemacht und es war wie immer eine schöne und interessante Sendung. Vielen Dank dafür, ihr seit wirklich top!

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