KP054 In acht Gängen

“A Him gets noticed, a Her gets ignored. And for once, we’d like to be ignored.”

Ein Ocean’s-Film nur mit Frauen – und mit was für welchen! In dieser Folge besprechen wir die Chemie unter den acht Frauen hinter dem neuesten großen Heist aus dem Hause Soderbergh, freuen uns, wie viel wir sie im Film essen sehen, und fragen uns, was an diesem Film eigentlich anders ist als an den Vorgängern mit vorwiegend männlichem Cast.

Die Zahl 8 spielt auch bei „Sense8“ eine Rolle – und was haben wir uns auf die Rückkehr aller acht Hauptcharaktere aus der Wachowski-Serie gefreut! Glücklicherweise durften sie, obwohl die Serie unverständlicherweise schon abgesetzt war, nochmal für den Abschlussfilm „Amor vincit omnia“ auf die Netflix-Leinwand zurückkehren. Uns erwartete eine kleine Utopie aus unterschiedlichsten Lebensentwürfen, Beziehungskonstrukten und emanzipatorischen Weltentwicklungen.

Als zweite Serie haben wir uns die erste Staffel von „The Bold Type“ aus dem Jahr 2017 angeguckt: Ist es wirklich das bessere „Sex and the City“ oder „Girls“, wie so viele sagen? Wir erleben Freund*innenschaft und Karriere, Liebe und Sex, Repräsentation und Rassismuserfahrungen – und noch viel mehr, was uns so bewegt, dass wir das Staffelfinale schon mehrfach gesehen haben. (Ganz am Ende von diesem Segment besprechen wir u.a. die Darstellung von sexualisierter Gewalt bzw. vom Leben damit, sexualisierte Gewalt erfahren zu haben. Falls ihr wisst, dass das für euch schwierige Themen sind, springt einfach weiter zur nächsten Kapitelmarke.)

Schließlich haben wir uns im Filmsegment mal wieder einen deutschen Film vorgenommen: „In den Gängen“, ein bezauberndes Melodram über die Mitarbeiter*innen eines Großmarktes irgendwo in Ostdeutschland. Warum wir hier ganz neue Wunder des Alltags entdeckt haben, was wir davon halten, dass die märchenhafte Ebene des Anfangs am Ende krachend oder weniger krachend auf die Realität prallt, und warum wir #SandraHüllerUltras sind, erzählen wir euch dort.

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KP050 Filme und Serien des Jahres 2017

Es gab so einige Gründe, sich über das Jahr 2017 zu ärgern. Die Film- und Serienlandschaft gehört nicht dazu. Und weil es sowohl im Kino als auch auf den Streamingplattformen unseres Vertrauens so viel Schönes zu sehen gab, haben wir auch ein paar Stunden länger gebraucht, um auf unsere Lieblingsproduktionen aus 2017 zurückzuschauen. Welcher Film hat uns besonders berührt? Welche Regisseurin hat es geschafft, mal etwas ganz Neues auf die Leinwand zu bringen? Wie sah es in diesem Jahr mit Repräsentationen aus? Und welche Serie ließ sich keinesfalls auf mehrere Teile aufteilen, weil man einfach nicht aufhören konnte zu schauen?

Seid gespannt auf Beccis, Christophers und Erics Top 10 der Filmen und Serien des Jahres – und auch auf die Lieblinge der Hörer*innen, die sich mit etlichen Audiokommentaren fleißig an dieser Folge beteiligt haben. Wir danken euch für ein tolles Jahr 2017 und hören uns im April, wenn es wieder heißt: „Guten Morgen, guten Mittag, guten Abend oder wann auch immer!“ 🙂

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KP049 I bims, 1 Antichrist

„Die Frage ist nicht wo, wer oder wie sondern WANN.“

Was für die Serie „DARK“ zum zentralen Thema der ersten Staffel wird, muss ja nicht zwangsweise auch für uns Kulturpessimist*innen gelten. Daher beschäftigen wir uns in dieser Episode nicht nur mit Zeitreisephänomenen, sondern natürlich auch mit Drehorten, Schauspieler*innen und Mythologien in der ersten deutschen Netflix-Serie. Bei der kanadisch-amerikanischen Miniserie „Alias Grace“, die auf einem Roman von Margaret Atwood beruht, rückt die geschickte Verknüpfung von weiblicher Carearbeit und der Geschichte eines Mordes in den Mittelpunkt.

Im Filmsegment tanzt zunächst Frida Kahlo in einer entzückenden Nebenrolle gemeinsam mit Miguel und seinem Hund Dante durch das mexikanische Totenreich – im neuen Pixar-Film „Coco“. Und schließlich nehmen wir uns mit „Mudbound“ nochmal einen Oscar-Kandidaten vor, der den Rassismus in den USA der 1940er und 50er Jahre in den Blick nimmt und uns in die unterschiedlichen Lebensrealitäten zweier Familien entführt.

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KS018 Starwat

Die Kulturpessimist*innen, The InSnider und Gäst*innen treffen sich zur alljährlichen Besprechung des neusten Star Wars Films. Diesmal knapp unter drei Stunden reden wir in gemütlicher Runde über die Jedi, die Sith und warum sie enden müssen…oder vielleicht doch nicht?

Wenn ihr auch Teil dieser spannenden Diskussion sein wollt, dann schreibt uns gerne in die Kommentare oder bei Twitter.

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KP048 Die Menschheit schafft sich ab

„Friends don‘t lie!“

Keine Sorge, das würden wir mit euch natürlich auch nicht tun. Erst recht nicht, wenn wir die zweite Staffel des Serienüberraschungshits besprechen, aus der dieses Zitat stammt: „Stranger Things“. Im Filmsegment widmen wir uns dann gleich zwei Filmen, die von der Öffentlichkeit lang und heiß erwartet wurden, und versuchen, diese Erwartungen mit der filmischen Realität abzugleichen: „Blade Runner 2049“ und „Thor: Ragnarok“. Dabei driften wir diesmal auch leicht ins Philosophische ab. Für alle, die dann noch Lust auf ein bisschen Unterhaltung haben, empfehlen wir noch einen Comic und einen Podcast mit Filmrätseln – quasi zum Mitmachen!

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KP047 Wasserstoffbond

„Back in October we were in a very famous poooooodcaaaaaast….”

…könnten wir singen – in Anlehnung an das Titellied einer Animationsserie, die mit Traurigkeit, Wut und Ernsthaftigkeit zu begeistern weiß: „BoJack Horseman”. Und weil es so schön ist, haben wir uns mit „Danger & Eggs” und „Neo Yokio” noch gleich zwei weitere sehr unterschiedliche Cartoon Serien vorgenommen.

Im Filmsegment begleitet uns diesmal John Denver. Moment, John Denver ist doch gar kein Filmemacher oder Schauspieler sondern Sänger? Das stimmt natürlich – aber die beiden Filme „Kingsman: The Golden Circle“ und „Logan Lucky“ werden mysteriöserweise von seiner Musik miteinander verbunden. Und schließlich wartet mit STUTENBISS noch ein queer-feministisches YouTube-Format auf uns. [Mehr]